Neue Sechs Wochen der Not und Angst – Was Sommerferien für viele Kinder und Jugendliche wirklich bedeuten
Shownotes
Sommerferien stehen für Freiheit, Erholung und unbeschwerte Tag, zumindest für viele. Für andere Kinder und Jugendliche beginnen mit dem letzten Schultag jedoch sechs Wochen voller Unsicherheit, Einsamkeit und Angst.
In dieser Folge von „Kinderschutz im Dialog – Der Systemversteher-Podcast“ sprechen Carsten Schüler und Alexandra Voss darüber, was Ferien aus Kinderschutzperspektive tatsächlich bedeuten können. Den Wegfall vertrauter Bezugspersonen, fehlende soziale Kontrolle, unterbrochene Hilfesysteme, ausbleibende Mahlzeiten und das Gefühl, plötzlich nicht mehr gesehen zu werden. Sie beleuchten, welche Auswirkungen diese Zeit auf Kinder und Jugendliche in belasteten Lebenssituationen hat und warum gerade vor den Sommerferien in Jugendämtern, Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe häufig die Sorge wächst, junge Menschen für Wochen aus dem Blick zu verlieren.
Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die Herausforderungen für Fachkräfte, diskutieren, welche Schutzmechanismen bereits bestehen und welche Strukturen es braucht, damit Kinderschutz nicht mit dem Ferienbeginn pausiert. Eine Folge über Verantwortung, Versorgungslücken und die Frage, wie ein Hilfesystem aussehen muss, das Kinder auch dann trägt, wenn der Alltag für sechs Wochen stillzustehen scheint.
Transkript anzeigen
00:00:11: Kinderschutz
00:00:12: im Dialog, der Systemversteher Podcast mit Karsten Schüler
00:00:20: und
00:00:20: Alexandra Foss.
00:00:27: Hallo und herzlich willkommen zurück zu Kinderschütz im Dialogue der System Versteher podcast heute mit der letzten Folge vor den Ferien denn wir machen frei Und sind dann wieder zurück am dritten September und freuen uns, wenn ihr rein hört.
00:00:42: Hört in der Zeit gerne unsere bisherigen Folgen kommentiert, liked macht die Glocke an bei Spotify.
00:00:51: Wenn ihr Anregungen oder Feedback habt, meldet euch gerne rein!
00:00:55: Wir freuen uns sehr, am dritte September wieder mit euch reinzustarten, wenn es heißt Kinderschutz im Dialog der System-Versteher-Podcast Verletzt, weil tatsächlich das gerade quasi meine letzten Minuten laufen und dann bin ich raus.
00:01:12: Und zwar für dreieinhalb Wochen.
00:01:14: Glückwunsch erstmal!
00:01:15: Wo geht's denn hin?
00:01:17: Wir tingeln ein bisschen.
00:01:18: Anfang des Jahres haben wir uns einen Camper gekauft und es wird ein kleiner Roadtrip und den verteilen wir ein bisschen über Deutsches.
00:01:25: Das klingt richtig interessant.
00:01:27: Ja bei mir ist noch ein bisschen hin am neunten August.
00:01:30: da gehts los aber auch mit dem Auto Nach Mitli-Italien in die Region Perugia eine völlig unterschätzte Gegend von Italien.
00:01:40: Der Geheimspot, der dann plötzlich nach ein bisschen Werbung kein Geheimsprot mehr
00:01:43: ist?
00:01:43: Genau!
00:01:45: Heute wollen wir zusammen sprechen über einen Thema was wir gerade schon angekündigt haben Sommerferien und auch die Bedeutung von Sommerfern denn die ist relativ unterschiedlich je nachdem wen man so fragt.
00:01:56: Absolut mein Sohn hat heute morgen noch gesagt endlich Sommerferien, er freut sich und Urlaube stehen an.
00:02:03: Und Verreisen steht an.
00:02:06: Bisschen vom Schulstress runterfahren und ausschlafen können.
00:02:11: Das ist was total Positives auf der einen Seite.
00:02:14: Absolut!
00:02:14: Ich habe letzte Woche mit einer Kollegin aus dem Jugendamt telefoniert, die zu mir gesagt hat Alex du weißt doch wie es in der Zeit vor den Ferien ist Land unter.
00:02:25: Was macht
00:02:26: das aus?
00:02:27: dieses Land unter.
00:02:28: Also du hast ja selber im Jugendamt gearbeitet, wie würdest du das beschreiben?
00:02:31: Was ist das?
00:02:32: Die Meldungslage ist noch gravierender.
00:02:35: ehrlich gesagt es kommen deutlich mehr Meldungen rein.
00:02:37: Das war zu meiner Zeit schon so dass immer wirklich auch die Phasen vor den Ferien eine Hochbelastungszeit sind für die Kollegen weil natürlich alle irgendwie auf dem Schirm haben okay wir sehen uns jetzt zum Teil sechs Wochen nicht.
00:02:52: also gerade in unseren Bildungsinstitutionen beispielsweise sind's auch sechs Wochen am Stück In unseren ambulanten Teilstationären Angeboten, da gibt es eine Schließungszeit.
00:03:03: Da sind das nicht die kompletten Sommerferien.
00:03:05: meistens aber für Jugendämter bedeutet das eben ein sehr hohes Meldungsaufkommen weil es einen langen Kontaktabbruch gibt oft in den System.
00:03:13: Meistens ist ja das öffentliche Schulwesen mit denen wahrscheinlich die Kollege in anderen zu tun haben und das ist dann so muss ich mir das vorstellen.
00:03:20: also Es gibt eh schon Dinge und dann stellt man fest Ich bin mit dem Prozess Jetzt gibt's sechs Wochen gar keine soziale Kontrolle.
00:03:30: Also wie gehe ich damit um so?
00:03:31: Ja, also ganz oft ist es halt eben wirklich zu sagen wir beobachten was Es gibt Anzeichen und die beobachten wir auch schon länger Wir arbeiten vielleicht auf Lösungen hin Und dann kommen Sommerferien irgendwie mal ganz plötzlich und die Erkenntnis dass man dann eben die Unterbrechung hat.
00:03:45: Das würde mich immer interessieren Wie oft ist das eigentlich so, dass sich Schulen melden bei euch?
00:03:50: Ist das eigentlich eher häufig?
00:03:52: oder würd' du sagen Ah nee, das ist doch noch eher Ja selten.
00:03:55: Muss
00:03:55: kurz lachen, weil ich merke wie sehe ich mich inzwischen nach diesen zwei Jahren mit dem Unternehmen identifiziere dass ich kurz so dachte was heißt denn hier bei euch?
00:04:02: Ich bin noch gar nicht mehr im Jugendamt.
00:04:04: Ich
00:04:05: habe mich jetzt mal in dieser ehemaligen Rolle angesprochen, aber wir haben es natürlich recht.
00:04:09: Also tatsächlich ist das so dass Schulen schon auch irgendwie ein besonderer Bereich sind weil es gibt natürlich Schulsozialarbeiter, es gibt das Schulamt und es gibt eigene Maßnahmen und Wirksamkeiten Und es gibt schon auch glaube ich die Idee vieles erst einmal hinzubekommen in Gesprächen zu sein.
00:04:26: Es ist nicht alles so sichtbar.
00:04:27: Schule ist ein zeitlich begrenzter Faktor relativ viel vom Tag, aber durch unterschiedliche Klassensituationen und unterschiedlicher Lehrer sieht ja auch nicht ein Lehrer die Kinder acht Stunden am Tag beispielsweise.
00:04:40: Das heißt Beobachtungen sind einfach begrenzt.
00:04:43: Wer nimmt das jetzt wahr?
00:04:46: Und davon hängt es dann ab.
00:04:48: Sind die, die es beobachten gut im Austausch?
00:04:50: Stimmt die Kommunikation?
00:04:52: Ich würde sagen ist Wissen genug vorhanden?
00:04:55: Also weiß jeder Lehrer da gibt's den Jugendarmen das gibt eine Fachstelle für Kinderschutz an die wie wenn kann wenn mal was ist.
00:05:02: also wissen die wo die Unterstützung Support und letztendlich auch Hilfe bekommen können?
00:05:08: oder wie würdest du sagen ist der das Wissensmanagement verteilt?
00:05:12: Ich habe gerade schon sehr vehement den Kopf geschüttelt, weil genau das ist das.
00:05:15: Das ist sehr, sehr unterschiedlich und personengebunden.
00:05:17: Und ich bin da ein großer Freund von dass Dinge flächendeckend gleich sind.
00:05:22: Ich hab ein großes Hemd, wenn es personengebundene Sicherheiten sind, weil ich sage einen Kind, ein Erleben, ein Leben darf nicht abhängig sein davon, dass eine Person ihren Job kann und eine andere vielleicht nicht über das gleiche Wissen verfügt.
00:05:37: Und das ist sehr
00:05:38: unterschiedlich.
00:05:38: So leise raus, dass zu langwürdes strukturell ist dazu wenig Durchlässigkeit zwischen öffentlichen Schulwesen und... Hier ist es ja BSD, ASD.
00:05:49: Also alle wissen was gemeint ist... also alle vom Fach... ich spreche's vielleicht doch noch mal aus!
00:05:53: Also allgemeiner Sozialdienst bzw.
00:05:55: Sozialdienste diejenigen, die beim Jugendamt dafür zuständig sind.
00:06:00: wenn man jetzt Dinge beobachtet wo man denkt ah das ist echt ungünstig für das Kind da ist eine familiäre Situation die könnte eher Schaden statt nutzen an die man sich dann eben wenden kann.
00:06:11: Ja absoluter ist zu wenig Wissen darüber dar und strukturell gibt.
00:06:14: in meiner Wahrnehmung kann ich immer nur den Bereich beurteilen, den ich gesehen und erlebt habe.
00:06:20: Den ich zum Teil auch immer noch erlebe aus anderen Bezügen dass sich sagen kann da gibt es zu wenig Kooperationswissen.
00:06:28: so also was machen die Jugendämter übrigens auch?
00:06:31: Was ist gar nicht mehr meine Baustelle aber an welcher Stelle ist total wichtig das ich sehr genau bin.
00:06:36: Wir erleben sehr engagierte Kollegen die das Beste wollen aber vielleicht mit ihrem Engagement an der einen oder anderen Stelle schon zu weit waren.
00:06:45: Und darüber eben auch...
00:06:46: Was ich schlichte, dann darf man gar nicht wissen wo sie vielleicht noch was herbekommen.
00:06:50: Ja, könnte ja ein Riesengewinn für die auch sein wenn da strukturell mehr Wissen vorhanden wäre.
00:06:56: Wenn das und dass ist, dann gibt es hier mal in Hode dich auch anonym beraten lassen kannst zum Beispiel gerade an den Kinderschutzdienstenke oder Ähnliches, also die Chance hast dich an eine Nübe raten zu lassen.
00:07:06: Übrigens lieber Lehrerkolleginnen, ihr habt die Chance euch eine Nünge raten so lassen.
00:07:10: Vielleicht kann man das in dieser Folge auch mal sagen.
00:07:12: und übrigens ihr könnt es auch tun wenn ihr gar nicht genau wisst ob was ist oder ob nichts ist, wenn ihr einfach nur ein schlechtes Gefühl habt.
00:07:19: Die Chance habt ihr wirklich auch als öffentlicher Träger nicht nur zu sagen ich muss alles selber schuldern sondern geht an die Kollegen ran.
00:07:26: Ich finde gerade in Wuppertal großartig aufgestellt auch dieser Bereich für den Kinderschutz.
00:07:32: Da sind schon sehr engagierte Kolleginnen und wir freuen übrigens auch also da, wo wir jetzt mal so direkt drauf gucken können.
00:07:39: das lohnt sich schon.
00:07:40: Ja und noch einmal der klare Fakt es gibt eine Rechtaufberatung.
00:07:43: Es ist kein, ich mach das mal und vielleicht kriege ich Ärger oder keine Ahnung was.
00:07:48: Sondern es gibt eine Recht auf Beratung in Kinderschutzfällen Und das auch wirklich auszunutzen und zu sagen Ich habe ein Gefühl und ich mache das besprechbar Weil das ist der Schlüssel.
00:07:57: Der Schlüssel ist nicht Eine Woche vor den Ferien festzustellen Ach du Schreck Jetzt sehen wir uns sechs Wochen nicht, was mache ich denn jetzt und in maximaler Alarmbereitschaft zu sein?
00:08:07: Sondern frühzeitig in Kommunikation zu gehen.
00:08:09: In Abgleich noch mal zu gucken an welcher Stelle stehe ich gerade, wo brauche ich Unterstützung und zur welchem Zeitpunkt?
00:08:14: Besser dann als nie aber in der Tat noch besser wäre natürlich wenn man nicht erst wartet bis man irgendwie die totale Panik bekommt sondern sich schon rechtzeitig Unterstützung holt wird so sagen.
00:08:24: In Kitas arbeiten ja Erzieherinnen da müsste es ja komplett anders sein.
00:08:28: oder wie ist
00:08:29: das?
00:08:30: Es ist so amüsant, weil städtische Kitas gehören ja beispielsweise zum gleichen Verwaltungsapparat.
00:08:34: Sie gehören zur Stadtverwaltung Und auch da sind Wege nicht immer bekannt.
00:08:38: Es gibt Kollegen in diesen Stellen, es gibt Schnittstellen dafür und wenn ihr die Folgen hört und ihr seid in einer dieser Professionen redet mit euren Trägern, redet with eurem Leitung und sagt wie funktionieren denn unsere Systeme?
00:08:51: Und redet vor allen Dingen an den Momenten wo ihr nicht in Hochstress seid.
00:08:55: also prüft vorher was sind eure Wege?
00:08:57: macht das ganz allgemein mal in der Teamsitzung auf zu sagen kennen wir unser Schutzkonzept eigentlich?
00:09:02: kennen wir unseren Verfahrensablauf eigentlich?
00:09:05: Sondern in Ruhe, wenn man Zeit hat zu denken.
00:09:08: Wenn das Gehirn so funktioniert dass wir Informationen wahrnehmen und Speicher an können Und nicht wenn wir im Hochstress sind und der Kopf ein bisschen auch ausschaltet
00:09:15: Dann gibt es die Situation.
00:09:17: dann kommen die Ferien.
00:09:19: Und bei allem wo man sagen kann ah ja das müsste sich verbessern.
00:09:23: Die die die Informationen müssen sich verbessers müsste strukturell mehr wissen geben Aber immerhin vorher gibt's zumindest theoretisch die Möglichkeit sich auszuschauschen.
00:09:34: Ja, dann werden diese Kinder ... sechs Wochen zumindest von diesem System nicht gesehen.
00:09:40: Und manche Kinder vielleicht gerade sogar bei denen man sich wünschen würde dass jemand sie sieht die sieht da wirklich sechs Wochen niemand und das kann schon krass sein oder?
00:09:53: Absolut!
00:09:53: Ich habe gerade noch einen Gedanken gehabt warum ich nochmal sagen will wie wichtig es ist früher in Kommunikation zu gehen weil auch Lehrer haben ja dann Ferien.
00:10:00: übrigens heißt Auch eine Rücksprache von den Menschen, den Jugendamtskollegen die dann Schutzsicherstellen sollen, die das prüfen müssen ist nahezu nicht mehr möglich.
00:10:09: Außerdem verlassen ihre privaten Handynomaren um zu sagen ich bin übrigens noch erreichbar für Rücksparer und dann wird so ein Einschätzung ganz schnell super schwierig.
00:10:18: ja also für eine gelingende Kooperation muss ich im Gespräch sein muss ich mich nochmal austauschen können muss sich eine Rückfrage zur Einordnung stellen können und deshalb ganz ganz große Werbung, Empfehlung dafür, frühen Kommunikation zu gehen und auch wenn ich unsicher bin frühzeitig zu fragen.
00:10:39: Und jetzt zu deinem letzten Bezug... Ich würde gerne noch mal drauf gucken was ist denn Ferien- und freie Zeit?
00:10:46: Also es gibt Kinder für die das eine total schöne Zeit, die erleben war, sie sind in Urlaub Die schlafen aus, die sagen endlich stresst mich mal Schule nicht.
00:10:56: Auch diesen Gedanken gibt es beim ein oder anderen Kind.
00:10:58: Also die gibt's ja auch wirklich ne?
00:11:00: Ich hab auch mal gehört so dass auch gerade in Einrichtungskontext Da war es so, dass in Corona-Zeiten viele berichtet haben.
00:11:08: Es war schon auch entspannter, obwohl man die Kinder ja viel mehr hatte, aber weil tatsächlich der schulische Stress weggefallen ist.
00:11:15: Das ist hier ein bisschen anders, weil wir die eigenen Schüler haben, die schon sehr sozial pädagogisch denken.
00:11:20: Aber ich weiß das von anderen, dass dieser Schulstress, dass das Weg fallen, schon auch erstmal positiv gewesen ist.
00:11:26: Auch kann man ruhig mal sagen, auch den Aspekt gibt es
00:11:29: und... Schule, Kita im System institutionellen Bezügen seines anstrengend.
00:11:34: also nicht ohne Grund sind beispielsweise bei Kita Kindern die in die Sommerferien Notbetreuung gehen muss.
00:11:40: An anderer Stelle dieser Urlaub nachgeholt werden ja weil es Entlastung braucht.
00:11:45: Also das ist einfach anstrenden solchen system zu sein und dann bedeuten Ferien eben manchmal auf Pause zu drücken sich ein bisschen zu erholen.
00:11:53: In manchen Familien bedeutet es, Zeit mit der Familie haben.
00:11:56: Urlaube machen können – wir haben gerade ein bisschen angeteasert, dass das bei uns so ist, dass wir das große Privileg haben und das muss man wirklich auch so sagen.
00:12:03: Es ist ein Privilegg, Urlaub machen zu dürfen, das mit seinen Kindern auch zu gestalten.
00:12:09: Und dann gibt es Familien- und Kinder- und Jugendliche für die bedeuten sechs Wochen Sommerferien Angst und ein ganz anderes Erleben.
00:12:17: Also man könnte sagen ... sechs Wochen Sommerferien bedeuten, viel Zeit mit der Familie haben.
00:12:23: Das ist toll.
00:12:24: und sechs wochen Sommerferen bedeuten Zeit mit er Familie haben und das ist gar nicht toll.
00:12:29: ganz genau die erlebens realitäten sind einfach sehr sehr unterschiedlich.
00:12:32: und wenn wir jetzt die vielleicht unsere kinder erleben mal auf seite lassen und uns mit der beschäftigen Die Kinder erleben die beispielsweise in sozial schwacheren Bezügen sind die psychisch kranke Eltern haben die sucht belastete Die
00:12:46: Gewalt erleben... Also wir leben leider nicht auf dem Ponyhof, das ist das Thema Gewalt in Familien.
00:12:55: Ist ein heftiges Thema auch zahlenmäßig übrigens und ist eben immer noch nicht selten dass Kinder auch in Gewaltkontexten aufwachsen.
00:13:04: Auch wenn es weniger geworden ist aber die Zeit sozusagen also weil die soziale Echtung auch größer geworden ist.
00:13:12: Aber andere Gewaltform wie zum Beispiel sexualisierte Gewalt oder eben auch Gewalt durch Vernachlässigung.
00:13:21: Also will ich mal auch als ganz, ganz wichtigen Punkt mal hervorheben ist ja eine krasse Gewaltform die man oft gar nicht so in den Fokus nimmt.
00:13:30: aber das steigt natürlich exorbitant in der Zeit wo eben kein Schulfrühstück oder es gibt ja schon auch Mittagessen die dann auch gefördert werden und so und das fällt dann alles weg und ist dann dem anderen Jemanden der Eltern überlassen Und das kann schon fatal sein für manche Kinder.
00:13:46: Das
00:13:47: bedeutet, dass sie sechs Wochen Hunger haben.
00:13:51: Ist das ein Erleben, was du jetzt schilderst?
00:13:53: Ja!
00:13:54: Das sind Fälle, die ich aus dem Jugendamtkontext noch begleitet habe und das es in der Realität wirklich auch bedeutet.
00:14:01: Dass zum Teil sechs Wochen der Kühlschrank minimal gefüllt oder gar nicht gefüllt ist.
00:14:05: Dass das bedeutet, eine Verantwortlichkeit auf so Kindern und Jugendlichen zu lassen.
00:14:10: Wenn du Essen brauchst, dann musst du dich darum kümmern.
00:14:12: Du musst das besorgen irgendwo her und übrigens auch eine Kriminalität, eine Beschaffungskriminalität damit steigt weil Hunger ist also ... Das ist was sehr, sehr basales.
00:14:24: Ich
00:14:24: will noch mal nachhangen.
00:14:25: Also Alex, du sagst wirklich im Jahr-Zweißen-Sächsenzwanzig hier mitten in Deutschland Nordrhein-Westfalen Bergisches Land würdest du sagen es gibt Kinder die in den Sommerferien hungerneinen?
00:14:39: Ja Zu hundert Prozent.
00:14:42: Also das wissen wir auch nicht nur durch meinen Hintergrund und Erfahrungen, das wissen ja auch über Projekte wie die Tafel und Ähnliches.
00:14:49: Die wissen dass da Kinder dann anstehen weil eben Kühlschränke leer sind.
00:14:53: Das sind Realitäten.
00:14:55: man möchte das glaube ich gerne weg schieben und sagen das findet hier so bei uns nicht statt.
00:14:59: Wir sind Industrieländer Und wir sind gut aufgestellt.
00:15:02: und aber echte Armut ist eine Katastrophe und bedeutet wirkliches Leid, wirkliche Not.
00:15:10: Bedeutet ganz einschneidende Erlebnisse und Sommerferien sind für diese Familien, für diese Kinder eine gefühlte und auch eine reale Katastrofe.
00:15:21: Weil die nicht wegzuhelfen sind!
00:15:23: Wenn solche Bezugsysteme wie ein Frühstück-, ein Mittagessen im Schulkontext in der UBS oder was auch immer wegfallen das ich beim Freund Mitschüler aus der Dosis necken kann dann bedeutet dass Hunger.
00:15:35: heute In dieser Zeit und während ihr diese Folge hört, gibt es ein Kind aus unserer Stadt mehr als eins Kinder von unserer Stadt die jetzt gerade hungern.
00:15:46: Das ist Realität!
00:15:48: Und das finde ich sehr erschreckend.
00:15:50: wenn für mich denke ich überlege was nehmen wir dann alles Nettes mit?
00:15:54: Worauf haben wir denn Lust und was gönnen wir uns denn mal im Urlaub?
00:15:56: und für jemand anderes bedeutet das Ich habe Hunger.
00:16:01: Ich bin zwar ein bisschen pessimistisch, was meine Frage jetzt angeht.
00:16:04: Weil das ja wahrscheinlich auf dem Stillen stattfindet und gar nicht immer nur ist weil man sich das jetzt nicht leisten kann sondern weil sozusagen einfach auch die organisatorischen Kapazitäten fehlen oder dass das Gefühl dafür fehlt was ein Kind braucht und so aber trotzdem also ich glaube wenn Menschen jetzt sowas hören dann kommt ganz bestimmt die Frage Kann ich um etwas tun?
00:16:26: Können Menschen um was tun?
00:16:27: lokale Anbieter unterstützen.
00:16:29: Die Tafel ist immer wieder dankbar um Spenden, die leben davon, dass sie damit unterstützen können.
00:16:36: Es gibt auch in den Sommerferienprogramme für Kindermittagessen bereitstellen.
00:16:40: es gibt ganz viele freie Träger, Initiativen, die Mittagessen anbieten, die Frühstückanbieten und Ferienfreizeiten anbietet Stadtrand-Erholung all solche Geschichten, die unterstützen, die Maßnahmen machen.
00:16:53: und ehrlich gesagt zu überlegen, kann ich die finanziellen unterstützen und kann ich den wirklichen tatsächlicher menn- und womennpower unterstützen?
00:17:01: weil es braucht menschen die das tun
00:17:03: vielleicht auch ich sag mal Menschen die vielleicht vorher gearbeitet haben jetzt ich sage rüstige renner die sagen hey ich will aber noch was ich kann auch fast Da wären wir wahrscheinlich unterstützenbar.
00:17:13: Wie läuft es mit der Standerholung eigentlich?
00:17:15: Ich habe das so oft gehört, ich bin ja gar nicht zu Hause.
00:17:17: Weißt du da ein bisschen was drüber
00:17:18: oder... Es gibt verschiedene Projekte die begleitet werden.
00:17:22: man kann sich da anmelden bei und das ist der nächste Punkt.
00:17:25: also ganz ins Detail gehen kann ich nicht da fehlt auch mehr des Wissen zu.
00:17:28: aber dass ich an dieser Stelle auch noch mal sagen will Das nutzen auch ganz viele andere Familien, das strukturell vielleicht nicht nötig wäre.
00:17:36: Genau aber die denken es ist aber sozial erstens gut für mein Kind oder die schlicht und ergreifen Betreuungsprobleme haben?
00:17:42: Und ich glaube dieser Faktor-Betreuungs-Problem den finde ich auch völlig in Ordnung bei dem Bereich das ist für meinen Kind gut wenn ich in anderen Sozialbezügen auch noch stattfinde dann will ich ein Hot-Take wagen und sagen es ist vielleicht auch gut zu überlegen ob der Platz von einem kind gebraucht wird was man haben könnte Beispielsweise.
00:17:59: Also nochmal gut auch zu gucken, bin ich der richtige Adressat oder kann ich das anders organisieren?
00:18:05: Bin ich vielleicht eher in einer privilegierten Lage und sage, das wäre jetzt aber nett... Oder frage ich da mal nach und sag wie ist denn die Auslastung bei euch gerade und gibt es irgendwie viele Anfragen?
00:18:14: Gibt's eine große Warteliste um dann noch einmal das abzuprüfen und ich finde das super wichtig dass wir füreinander ein bisschen mitdenken.
00:18:20: Vielleicht ist das ein wichtiger Punkt in der aktuellen Zeit.
00:18:23: für einen anderen mitzudenken ist Elternfliegschaften vielleicht ... ergibt es auch Sinn.
00:18:28: Ich fasse mich da gerade an meine eigenen Arsene, das vielleicht auch nicht genug gemacht zu haben, wenn man das Gefühl hat kann jemand Unterstützung gebrauchen, auch mal vor den Ferien zu sagen hey, wenn ihr was braucht sagt Bescheid also so na es gibt sehr unter... Also ich erlebe das zumindest immer sehr unterschiedliche Eltern in den Klassen so aus unterschiedlichen Kontexten so.
00:18:48: Vielleicht ist es auch gut gerade in der Zeit wo Staat nicht mehr alles macht sich auch zunehmend zurückzieht aus bestimmten Dingen ... auch zu sagen, hey wenn du was brauchst ... ... sag ich ja mal beschreibt.
00:19:01: Oder wenn die Kinder einfach mal miteinander spielen ist dann auch nicht so ... ... es hat da nicht so den ... keine Ahnung, wie gesagt Martin-Charakter.
00:19:11: Sondern wirklich zu sagen hey lass uns doch mal gucken ob unsere Kids mal zusammen spielen können und so.
00:19:15: Und dann gibt es eben auch noch eine Pizza oder so.
00:19:19: Weil ich merke während du sprichst so Boah da kriegt man ja das Gefühl Boah dann muss man da was machen.
00:19:23: Absolut
00:19:24: aber genau darum geht jetzt den Blick für den anderen zu haben.
00:19:26: Dann nochmal auch zu gucken welches Kind in meiner Kita Grundschule weiterführend und Schule in den Kontexten wer könnte denn davon profitieren?
00:19:35: Ich glaube es ist ein Irrglaube Hält dich, wenn du Hilfe brauchst.
00:19:40: Das ist ein superhohes Hemd, weil er hausicher eingestehen und ich habe ein Problem.
00:19:44: Du hast
00:19:44: völlig gleich.
00:19:45: Und wenn du beispielsweise psychisch kranke oder suchtkranke Eltern hat... Dann ist das nicht deren Prio!
00:19:50: Und das würden die auch nicht tun?
00:19:51: ... dann geht es darum dass das einfach stattfindet, dass ein Kind eingeladen ist, dass es Teilhabe haben kann und darüber vielleicht auch Versorgung.
00:19:59: Eigentlich, wenn man einen Schulmittag essen hat, ein Schulfrühstück hat, ist ja teilweise auch mit einem besonderes Frühstück und so gibt's auch Initiativen oft Auch gerade die.
00:20:09: Wuppertal war sich das von der Grundschule meiner Tochter.
00:20:12: Also wenn man doch weiß, dass sowas notwendig ist.
00:20:15: Wenn man das wirklich weiß und ich glaube wir wissen das eigentlich, dass es für viele Kinder notwendig sind dann ist es doch eigentlich keine Raketechnik zu erkennen, dass das eine Dove Idee das ist, das einfach mal sechs Wochen zu unterbrechen, oder?
00:20:30: Absolut aber das muss an Politik und Gesellschaft.
00:20:34: Ja
00:20:34: So, weil das ist ein strukturelles Thema zu sagen.
00:20:37: Und wie wollte
00:20:37: ich diesen Abhalt auch gerade nicht?
00:20:39: Also liebe Politik, wenn ihr wisst, dass Kinder das in der Woche brauchen und in der Unterrichtzeit brauchen... Was glaubt ihr, was ist in den Ferien?
00:20:50: Also da gibt es keine Struktur.
00:20:52: Es gibt niemanden, der draufguckt.
00:20:54: Die brauchen die das eigentlich sogar noch viel dringender als vorher.
00:20:57: Ich möchte noch einmal auf die andere Seite gucken, wir haben jetzt aufs Erleben der Kinder geguckt.
00:21:00: Was das bedeuten kann?
00:21:02: Es gibt auch einfach Eltern-Teile, Elternkonstellationen, Bezugspersonen, Betreuungspersonen.
00:21:07: Kinder leben ja in sehr unterschiedlichen Settings aber für die Bedeutensommer fehlen auch eine Katastrophe übrigens.
00:21:14: Wie kriege ich das organisiert, die vielleicht auch ein Bewusstsein... Also es gibt Familien, die haben sicherlich kein Bewusstsein dafür aus anderen Gründen und anderen Bedarfen vielleicht
00:21:22: auch.
00:21:24: Es gibt Familien, die haben einen Bewusstsein dafür.
00:21:26: Für sie bedeutet Sommerferien auch.
00:21:28: Wie kriege ich meinem Kind erklärt?
00:21:29: Dass es sozial in einem anderen Gefüge steht als das Kind, was nach den Sommerfern zurückkommt und sagt, ich war übrigens in dem Land.
00:21:36: Ich bin fünfmal geflogen.
00:21:39: Das war richtig toll!
00:21:40: Ich habe sieben neue Spielzeuge und im Meer war ich auch.
00:21:43: Wer erklär' ich, dass ein Kind das sechs Wochen lang nichts
00:21:46: macht?"
00:21:47: und vielleicht maximal auf den Spielplatz um die Ecke geht.
00:21:49: Was auch eine schöne Zeit sein kann, aber auch wirklich einsam.
00:21:54: Es gibt eine Notbetreuung, die übrigens nicht immer durchgängig da ist, also so ... Aber es ist eben dann der Punkt in die Notbetreuerung zu gehen.
00:22:05: Das ist jetzt auch nicht nur schön.
00:22:06: Aber immerhin!
00:22:07: Ich will das mal positiv sagen, dass es immer noch gibt und besser ist als es nicht zu haben.
00:22:11: Kurze Ergänzung?
00:22:12: Dafür musst du einen Antrag stellen.
00:22:14: Auch dafür braucht es jemanden, der sich kümmern.
00:22:16: Auch das ist wieder etwas, was Kindern nicht einfach als Unterstützung zugänglich gemacht wird.
00:22:23: Sondern auch da sind sie abhängig von ihren Elternsystemen und da liegt eigentlich schon wieder der Fehler oder?
00:22:29: Deshalb wollte ich es reinschieben weil es ist ein schöner Gedanke aber in Systemen wo sich keiner darum kümmert was passiert denn?
00:22:34: jetzt findet das nicht statt.
00:22:36: also dann ist ja nett dass wir Notbetreuung haben aber wenn die nicht antragsfrei zugänglig sind und ein Kind nicht einfach da sein kann Dann ist das eine nette Idee, aber dann bedeutet es schon ein Hemdness.
00:22:46: Meine Kleinstzeit heute den letzten Tag in der Grundschule und gestern gab's halt die Zeugnisse also in einer großen Feierstunde und ganz tolles Theaterstück übrigens was die Kinder der dritten Klasse gespielt haben Und dann ging's eben in die Klassenräume und es gab die Zeugs und es waren eben zwei Kinder da wo die Eltern nicht dabei waren.
00:23:05: Das ist hart!
00:23:06: Das ist so hart!
00:23:07: Da stehst du als Profi daneben und weißt Also, auch da werden irgendwelche krassen Belastungen sein und es bringt gar nichts dazu Blämen oder so.
00:23:17: Aber es bleibt einfach hart!
00:23:19: Du siehst diese beiden Stöpsel und denkst Da ist jetzt gerade keiner Und alle anderen sind mit Mama und da Oder mit Papa da oder mit Beiden da.
00:23:29: Alle werden in Arm genommen Alle werden irgendwie gefeiert für ihren Grundschulabschluss Und dann sind das zwei Stöpseln.
00:23:34: die sind alleine.
00:23:36: Das ist...das Hart Das ist das, was du mitbekommst.
00:23:40: Und dann mag ich mir gar nicht vorstellen ... wie Situationen sind die du nicht mitbekommen?
00:23:45: Wie ist denn diese Situation und dieses Gefühl von allein gelassen zu sein oder dieses Gefühl viel zu früh verantwortlich zu sein so, boah, das ist schon krass.
00:23:55: Ich glaube da haben wir eine verdammte Pflicht als Staat, als Gesellschaft für diese Kinder dazusehen.
00:24:01: Und weißt du vor allem Eltern unabhängig für diese kinder dazu sein?
00:24:05: wann begreifen wir endlich dass wenn wir Armutspirellen durchbrechen wollen, übrigens auch mal... Wenn man das schon nicht in seinem Herz spürt dann vielleicht mal wenigstens volkswirtschaftlich.
00:24:16: Wenn wir Armutspiralen durchbrechnen wollen, da müssen wir Systeme elternunabhängig machen!
00:24:23: Da müssen wir Lernsysteme elterndunabhängig machen.
00:24:25: was nützt mir das denn?
00:24:27: Also ich meine wie absurd ist es, dass es immer noch Hausaufgaben gibt.
00:24:30: Ich könnte mich da sowas von drüber aufregen.
00:24:33: Ich habe noch nie erlebt, dass meine Kinder Hausaufgammen machen konnten Und meine Kinder sind intelligente Kinder, ja ohne dass ich sie begleiten musste.
00:24:43: Ja und das bedeutet doch umgekehrt, ohne Begleitung ist scheiße!
00:24:48: Wenn man das immer wieder macht und seit Jahrzehnten immer noch genauso wie als ich neunzigneunzig eingeschuldet worden bin... Das kann nicht wahr sein.
00:24:56: also dass wir immer noch so stark elternabhängig Kinder begleiteten und uns dann wundern, dass Sie den Ausstieg aus diesem System nicht schaffen Da verwandelt sich meine Trauer echt in Wut und in Anarchement auch.
00:25:10: Und dass ich denke Leute, das ist doch nicht schwer zu erkennen, dass wir als Gesellschaft, als Staat, als Stadt einspringen müssen und Zugänge schaffen müssen die unabhängig von Eltern sind.
00:25:25: Aber da nehme ich gerne noch mal Bezug auf unsere Folge zu den Grundrechten, den Kinderrechten.
00:25:30: Dass sich sage... Da liegt ja der Hase im Pfeffer!
00:25:32: Kinder werden in dieser Wertigkeit nicht wahrgenommen und deshalb haben sie nicht diese Rechte und deshalb finden die auch in Umsetzung so nicht statt.
00:25:39: und das ist unser gesellschaftlicher Blick auf Kinder, der Sie in Systemen zwingt, indem Sie eigentlich im Übrigen keine Chance haben zu existieren.
00:25:48: Und dann gucken wir auf Sommerferien wird es unter dem Brennglas nochmal sichtbar, wie wir als Gesellschaft und Menschen miteinander auch ehrlich gesagt.
00:25:58: Und ich sage's gerne so drastisch, weil während du gerade eben geredet hast sehr doll gemerkt, dass sich eine Gänsehaut bekommen.
00:26:03: Ich bin ein Profi im System.
00:26:05: Ich habe wirklich schon viel gesehen und gehört – trotzdem versagen!
00:26:09: Wir versagen auf ganzer Linie diese Kinder zu unterstützen gesellschaftlich Kinder- und Jugendliche mitzunehmen.
00:26:16: Ja, dann lassen wir die alleine?
00:26:19: Und dann lassen wir die mit ihrer Verzweiflung, mit ihrer Trauer.
00:26:21: Mit viel zu viel Verantwortung alleine und dann irgendwann nach ein paar Jahren in die Himmel das Handtuch hoch und sagen Ups!
00:26:30: Jugendhilfe, stationäre Jugendhilfen.
00:26:33: Warum ist denn das so teuer?
00:26:34: Wieso sind die Jugendhilfekosten so teurer?
00:26:37: Das ist ja unglaublich.
00:26:38: Also und dann... Ah, das sind diese Jugendhilfträger, die da die ganze Zeit so hohe Kosten haben.
00:26:45: Er sagt, da fällt mir nichts mehr zu ein.
00:26:48: Ja, fang doch mal an eher hinzugucken.
00:26:50: Fangt doch mal... Wisst ihr was?
00:26:51: Übrigens ist das aber als Botschaftssenden.
00:26:53: wenn ihr eher hingucken wollt und wenn ihr Profis braucht die euch begleiten beim eher hingucken, ne?
00:26:58: Die Krisenerfahren sind, die absolute Experten sind auf diesem Gebiet dann fragt uns doch einfach mal wir wären gerne bereit in Regelsysteme zu gucken.
00:27:06: Wir werden gerne bereit Regelsysteme zu unterstützen Und ich sage hier sogar soweit Wenn es darum geht den Sozialraum zu stärken.
00:27:14: Hier sind wir Wir sind bereit dazu.
00:27:16: Fragt uns an, wir machen das sehr
00:27:17: gerne.".
00:27:18: Aber wenn ihr glaubt, ihr könnt irgendwelche stationären Unterbringungen wegstreichen indem ihr Sozialräume nach oben zieht also ich meine... Also so schräg kann ich gar nicht denken dass ich mir klar mache was dahinter steht.
00:27:31: aber wenn ich das mal weglasse in diesen Quatsch sondern nur da hinkucke und sage wir brauchen doch eigentlich vorher Unterstützung!
00:27:38: Wir sind da ey wir kennen uns aus.
00:27:40: Ich mache das jetzt dreißig Jahre und viele meiner Kolleginnen selbst, die dieses Einjahr machen.
00:27:47: Die haben aber ein Jahr lang Krisen erlebt, die haben einen jahrelang erlebt, dass die Krise zum Alltag gehört.
00:27:52: Die lassen sich nicht mehr von irgendwas total verunsichern.
00:27:56: Stell dir mal vor, die würden in Systemarbeiten, wo regelhaft Kinder- und Jugendliche auflaufen.
00:28:01: Wir könnten so viel tun.
00:28:03: Und das ist manchmal deprimierend wie wenig wir davon nutzen und wie wenig für Kinder unterstützen Bevor es zur Vollkatastrophe kommt und wie wenig wir diese Trauer, diese Angst, dieses Alleingelassen sein sehen hören und spüren wollen.
00:28:19: Und ich kann echt nur jeden auffordern.
00:28:22: Kommunalpolitiker in diesen Städten geht doch mal los!
00:28:25: Geht doch mal zu Grundschulen fragt er doch mal nach.
00:28:28: Beschäftigt euch mal damit.
00:28:29: Gebt mal mit eurem Herzen da rein dann tut sich vielleicht auch was.
00:28:33: kümmert euch mal darum, Lebensrealitäten anzugucken.
00:28:36: Weil die Lebensrealität, in denen sich diese Personen befinden, die da entscheiden, zusammensitzen, Gremien bilden... Das sind übrigens nicht die Lebensrealitäten, in den wirkliche Notherrscht!
00:28:46: In den Existenzscheitern und kriminelle Karrierenstaaten.
00:28:50: Also warum tun sie das?
00:28:52: Womit fängt es an?
00:28:52: Wir erleben ganz oft wenn wir auf Kriminalgeschichten Biografie schauen Dann starten die mit Beschaffungskriminalität, dann hat das was mit sozialer Zugehörigkeit zu tun.
00:29:02: Dann hat es etwas mit Basalnöten zu tun also Essel und Peer Group.
00:29:07: Dann ist das was damit zu tun ein Teil zu sein.
00:29:11: Also wir hatten hier in Haus keine kurze Werbung für machen ehrlich gesagt die Kollege weil's wirklich toll war vor kurzem eine Schulung Fortbildungsimpuls von Spurwechsel, also einem Aussteigersystem vom Innenministerium.
00:29:24: Die hier waren die auch noch mal ganz klar gesagt hat wenn es um den Ausstieg aus radikalen Systemen geht dann ist ein Punkt darauf zu gucken gar nicht so sagen ach der muss jetzt morgen seine Ideologie ablegen sondern zu gucken warum was gibt.
00:29:36: Gibt ihr dieses System?
00:29:38: Und genauso ist es mit Kriminalität.
00:29:40: Da kommt man nicht rein, weil das mal fancy ist sondern da kommt man rein, dass es ein ungestilltes Bedürfnis gibt.
00:29:47: und um diese Bedürfenste muss ich gekümmert werden, um diese Grundversorgung muss sich gekümbert werden – und zwar vernünftig!
00:29:54: Nicht pauschal, nicht einfach so mal eben dahin gerotzt wie unsere Politik das zum Teil tut.
00:29:59: Entschuldigt die Wortwahl aber... Das macht einen wütend ehrlich gesagt, weil wir stehen dann in unserem System.
00:30:06: Wir beschreiben das in den Folgen immer mal wieder wie die starten können aber eigentlich stehen wir am Ende der Kette, was alles schon hätte sein und greifen können.
00:30:15: Wir sind nicht der Brandschutz wir sind die Feuerwehr.
00:30:17: so ist das.
00:30:17: Und Brandschutzt könnte man eine Menge tun dann versagt man im Brandschuss und gibt die Schuld die ganze Zeit der Feuerwehr.
00:30:23: Das ist eine blöde Ethik herrlich gesagt.
00:30:25: Wenn man da nochmal guckt also ich meine in extremen Situationen kannst du es halt am schönsten sehen.
00:30:29: wie haben das ihr schon öfter gesagt aber vielleicht hört ja streblicherweise nicht jeder jede Folge.
00:30:34: deswegen wiederholst mal so Dann hast Du in der Pandemie diese Situation gehabt dass twenty-fünf Prozent der Kinder von niemandem mehr gesehen worden ist.
00:30:43: Also gab eine Phase, weder von Jugendämtern noch von Schulen oder von jemanden halt.
00:30:50: Und dann erlebt man das – ich nehme mal nur uns vor der Pandemie – bei einer Frage im stationellen Bereich nach der Pandemie weit über tausend Anfragen einen Schelben, der einen Zusammenhang kennt.
00:31:02: doch natürlich da liegen die Zusammenhänge.
00:31:04: ja wenn ich Kinder allein lasse nicht Familien allein lasse.
00:31:08: Wenn ich sie nicht unterstütze, ja da muss ich mich nicht wundern wenn mir hinterher alles um die Ohren fliegt und die Zahl der psychischen Erkrankungen ist im twenty-fünf Prozent hochgegangen.
00:31:17: Ja also was, wen wundert das eigentlich?
00:31:20: Wenn ich Systeme einfach lange Zeit alleine vor sich hin köcheln lasse?
00:31:26: Das kann nicht gut gehen.
00:31:28: Könnten wir mal anfangen das aufzuarbeiten und mal zu überlegen wie gehen wir dann demnächst einfach mal anders vor?
00:31:34: Gesundheit besteht aus mehr Dingen als aus Virenschutz in einer Pandemie.
00:31:40: Und der ist wichtig, ich will ihn nicht wegdiskutieren.
00:31:43: Der ist wichtig aber es sind auch andere Dinge wichtig und Expertengremien mal breiter zu besetzen und zu gucken.
00:31:50: was führt dann eigentlich noch zu gesundheitlichen Folgen?
00:31:53: zum Beispiel in seiner Familie totgeprüht zu werden?
00:31:56: Was im Schnitt dreimal die Woche passiert in Deutschland ist übrigens gesundheitsschädlich.
00:32:01: Sorry, wenn ich so zynisch bin.
00:32:02: Aber es gibt einfach auch noch andere Faktoren, die das Leben von Kindern massiv bedrohen und so Kommissionen zum Beispiel, wenn man die dann hat in so extremen Situationen einer Gesellschaft mal breit zu besetzen um mal zu wissen was man da eigentlich tut wäre jetzt mal echt ein Anfang.
00:32:17: Und nee, das wäre eine Konsequenz.
00:32:19: Ein Anfang wär mal, wenn wir sich mal mit dem Thema jetzt so beschäftigt dass man das mal reflektiert Und mal schaut, wo haben wir versagt?
00:32:29: Welche Lerden können wir draufziehen.
00:32:30: Das fehlt mir komplett.
00:32:31: Aber Kasten dafür muss ich offen sein dazu zu denken Ich habe Fehler gemacht das schon Mal der erste große Bauschlein der in Politik übrigens Also mittelmäßig gut funktioniert.
00:32:42: Fehlerkultur ist eine Katastrophe, dafür muss ich übrigens bereit sein andere Menschen am Tisch zu akzeptieren die meine Kompetenzen erweitern können und das es nicht bedeutet sie schmäler an mein eigenes Ego sondern da hat jemand auch noch einen Blick und ein Experten wissen und wir können das erweiteren.
00:32:58: ja und dafür muss sich offen sein.
00:32:59: zu hören und hören und Hören sind zwei sehr verschiedene Dinge Und das findet in meiner Wahrnehmung ehrlich gesagt nicht statt.
00:33:07: Das ist fatal.
00:33:08: Und wenn wir nochmal auf sehr konkrete Gucken für Kinder und Jugendliche... sind Sommerferien, weil unsere Systeme so funktionieren.
00:33:18: Weil Politiker so arbeiten, weil Gesellschaft so denkt wirklich eine schlimme Zeit!
00:33:24: Das bedeutet für die Ernst, das bedeutet Hullern und soziale Isolationen.
00:33:28: Das bedeutet übrigens auch richtig ein Gefühl von Wettbewerb – was sage ich denn wenn ich zurückkomme?
00:33:34: Das ist sozial betrachtet, ist es wirklich furchtbar in Situationen, in denen Kinder und Jugendliche nach ihren Sommerferienden wiederkommen.
00:33:43: Wenn sie wiederkommen, wenn Sie nicht totgeklügelt wurden.
00:33:46: Wenn Sie nicht erlebt haben dass sie hohen und verhohren man kann in sechs Wochen durchaus verhohen.
00:33:52: also ich möchte das noch mal so sagen und in Deutschland hohen Kinder und erleben massive Gewalt.
00:33:59: In Deutschland gibt es Kinder die sich suizidieren weil sie nicht mehr Lebenswillen haben Und weil sie's nicht mehr ertragen können.
00:34:08: und aus mannighaltigen Gründen führt ja und das bedeuten sechs wochen Sommerferne eben auf.
00:34:14: Das bedeutet, dass Kinder allein belassen werden und das bedeutet, sich die Sozialschicht, die es sich leisten kann, ein nettes Leben hat auf Pause drückt Erholung hat.
00:34:24: Und das bedeutet für Kinder am untersten Rand im Weltuntergang.
00:34:29: Es kann nicht sein, dass wir nicht schaffen, das Thema zu besteigen, die einen Kompensationsangebot auf der Kinderebene
00:34:35: sein.
00:34:36: ein offenes Angebot, ein durchgegendes Mittagessen eine soziale Begleitung.
00:34:42: Ein offener Ort wo ich sein kann, wo ich keine Anmeldung brauche und keine Ferienfreizeit brauche, wo es keinen Zusatzbeitrag meiner Eltern braucht, keinen Antrag und übrigens ehrlich gesagt auch keine Begleitungen dahin und das würde auf bedeuten dass so Dinge wie Kindertagesstätten etc.
00:34:57: personell einfach mal anders aufgestellt werden damit sie durch existieren können.
00:35:00: Nicht in Umfang von acht Stunden, weil da geht es nicht um die Menschen, die vielleicht arbeiten Geld verdienen und dann auch sich Urlaub nehmen können.
00:35:07: Die einen Urlaubsanfall.
00:35:09: Da geht's um Kinder, die in Sozialbezügen leben wo nichts ist.
00:35:12: Wo das dramatisch wichtig ist dass sie weiterhin gehen könnten.
00:35:15: ja ich sehe auch so.
00:35:16: Ist ja nicht so, dass es nix gibt ne?
00:35:18: Das was ich manchmal nicht ganz verstehe wir sind in Deutschland subsidiär aufgestellt, wir sind föderal aufgestellt und wenn wir dieses federale System mal nutzen würden voneinander zu lernen dann gäbe es so viel zu lernen.
00:35:31: Also ich nehme mal ein Beispiel Es gab einen Bauspielplatz.
00:35:34: Dieser Bauspielplatz großeartiges Ding so wo Kinder sich echt austoben konnten.
00:35:40: Auf dem Bauspielplatz war eine Elternberatung War eine Geflüchtetenberatungen.
00:35:46: Auf den Bauspieleplatz war auch eine Tagesgruppe Einzelfallhilfen finanziert tatsächlich Antragsfrei.
00:35:53: Das heißt, es klappt eine gute Absprache mit dem Jugendamt.
00:35:57: Es war mitten in so einem ... Man wird wahrscheinlich Plattenbause an.
00:36:02: D.h.,
00:36:03: dort waren die Kinder über die wir jetzt gerade gesprochen haben und das Tolle war.
00:36:09: da waren auch die Eltern wenn sie die abgeholt haben.
00:36:11: manchmal sind ja einfach immer vorbeigelaufen Und irgendwann sind die ins Gespräch gekommen mit jemanden.
00:36:18: Die werden nie auf die Idee kommen zu sagen ich brauche Beratung Never ever.
00:36:22: Aber wenn sie da halt schon gerade standen und noch einen Tee bekommen haben oder ein Kaffee, dann sind Sie ins Gespräch gegangen.
00:36:28: Und dadurch dass es das Ding seit keine Ahnung also Jahrzehnten gibt... Ist es dann normal, das zu machen?
00:36:34: Das Gespräch zu gehen und irgendwann fällt auf.
00:36:37: Ah, das Kind braucht mehr
00:36:38: Unterstützung.".
00:36:39: Und dann ist der Jugendhilfeträger zum Jugendamt gesagt, dieses Kind würden wir jetzt übrigens für den nächsten Freien Platz aufnehmen.
00:36:45: Dann haben die nochmal geprüft normativ, also wohnt er da auch in der Region wo wir zuständig sind hat ja das Alter für eine Tagesgruppe und so.
00:36:52: Und dann haben sie ihre Unterschrift runtergesetzt und das war's.
00:36:55: Da wurde natürlich danach auch eine seriöse Hilfeplanung gemacht oder so.
00:36:59: aber die Zugänge waren total easy Und ich sage mal, die Hilfe war da wo die Kinder und die Familien waren.
00:37:06: Das fand ich absolut großartig!
00:37:08: Da ist so viel bewegt worden.
00:37:09: Da gab es keine hungrenden Kinder weil sie haben Essen können und zwar kostenlos übrigens in dem Fall sogar weil eine tatsächlich große Rückversicherung das einfach gesponsert hat.
00:37:19: auch so kann das gehen.
00:37:20: also Staat Gesellschaft Wirtschaft gute Jugendhilfesysteme offene Systeme Einzelfallhilfen alles da wo Die Not ist und nicht erst da, wo man hinkommen muss.
00:37:33: So was gibt es!
00:37:34: Und ich glaube sowas gibt's hier bestimmt auch.
00:37:36: Das ja so einer deiner Hauptthesensohn ist nützlich.
00:37:39: eben nichts dass es das mal gibt.
00:37:40: Sonst wäre einfach gut wenn wir solche Sachen strukturell verankern würden.
00:37:44: Ja und ich habe gerade so gedacht der Schlüssel ist dann vielleicht obnicht das perfekte Angebot?
00:37:49: Der Schlüssel sind Orte.
00:37:50: Orte zum Ankommen, orte zum Seien, zum Stadtfinden, zum Insgespräch kommen, Orte des Vertrauens niederschwellig ohne Druck ohne das Gefühl, sich auch sozial zu entblößen beispielsweise und dass es solche Orte braucht an denen erst mal mann gesehen wird.
00:38:09: Aber machen wir uns nix vor?
00:38:11: Bestückt mit Profis die sich auskennen, die Beratungskompetenz haben, die wissen wie sowas funktioniert, die sich mit Systemen auskernen... Das ist alles auch übrigens nicht zum Nulltreibsamen.
00:38:25: Also das will ich auch mal sagen, dass kostet auch Geld.
00:38:29: aber hey!
00:38:32: Ich finde, das sind für eine Gesellschaft schuldig die Zusammenhalten Wille.
00:38:38: also wenn wir wollen, dass diese Gesellschaft nicht auseinander fällt dann sind genau solche Dinge erforderlich.
00:38:45: Ja und ehrlich gesagt auch Geld, dass wenn wir das in präventivere Maßnahmen stecken später durchaus eingespart werden können.
00:38:53: Also wenn wir gucken, was bei uns intensiv angebote auch dann auch übrigens Geld kosten die dann vielleicht nicht nötig werden weil wir früher in Hilfen einsteigen können.
00:39:03: Weil wir früher Unterstützung leisten können mit den benannten Profis.
00:39:07: Dann spart man übrigens einer anderen Stelle und zwar an der richtigen und nicht an der ersten.
00:39:10: Nur blöderweise nicht zeitgleich.
00:39:12: das ist manchmal echtes Problem.
00:39:13: ja wenn ich sowas einführe bin ich sogar da überzeugt dann fallen dir erstmal mehr Sachen auf Könnte sogar sagen, dass das andere dann erstmal teurer wird.
00:39:20: Tatsächlich!
00:39:21: Und doof ist dann, dass die Politiker, die das denn eingeführt haben auch noch rechtfertigen müssen, dass noch was anderes teurer geworden ist.
00:39:27: Anstatt man zu sagen Leute es dauert.
00:39:29: Das da halt Präventionen dauert also bis sowas sich durchsetzt und du vielleicht sechs Jahre später nicht mehr so viele Intensivhilfen hast wie vorher das dauert?
00:39:38: Und da muss man vielleicht auch mal Geduld haben.
00:39:40: Dann hätten diese Politiker auch mal geduld verdient.
00:39:42: Zu sage ihr habt eine tolle Idee gehabt.
00:39:44: Das braucht Zeit.
00:39:46: Aber
00:39:47: gesellschaftliche Veränderungen und Kinderschutz, also es gibt Polegen die sagen hier letztfetz für Kinderschutze bin ich auch absolut dabei.
00:39:55: Aber Kinderschütz ist ein Langstreckenlauf kein Sprint
00:39:58: ja
00:39:58: so an ganz ganz vielen Stellen und gerade politisch-gesellschaftlich betrachtet.
00:40:02: aber wenn ich mich los lauf dann komme ich übrigens auch nicht an.
00:40:04: So heißt das
00:40:06: Also irgendwann müssen wir dann auch mal irgendwie ehrlich gesagt loslaufen und ich darf Thema ein bisschen abzuschließen, eine schöne Sache dir nämlich erzählen.
00:40:15: Du hast gerade gesagt oder vorhin als du dich verzeiht mir wenn ich so sage auch wirklich engagiert in Rage gesprochen hast gesagt wir sind bereit und es gibt denn unserem Umfeld Träger die das hören sehen und wahrnehmen und sagen okay kann mal jemand von euch kommen mit uns auf Schutzkonzept und unsere Systeme gucken darf sagen und Werbung dafür machen nutzt es auch.
00:40:38: Es gibt Träger, die nutzen das.
00:40:40: wir sind jetzt gerade in eine Kooperation eingestiegen.
00:40:43: Das ist ne wirklich tolle Sache.
00:40:45: Und zu sagen Wir unterstützen euch und wir gucken gemeinsam darauf was braucht ihr grade?
00:40:48: Welche Situationen erlebt ihr?
00:40:50: Und es gibt sogar Kommunen kann ich auch sagen Die uns buchen um Kitas regelhaft zu unterstützen da ist sie diese strukturelle Zusammenarbeit von der du sprichst.
00:41:00: und es gibt es gibt mutige Kommunen die sowas tun.
00:41:03: Ich saul dankbar für Zu Nacharmung empfohlen, würde ich sagen.
00:41:07: Absolut!
00:41:08: Und ich würd gern rausgehen mit einem Wunsch ehrlich gesagt weil wir haben jetzt ganz viel über Kinder und Jugendliche gesprochen und ich wünsche mir für die sechs Wochen Sommerferien und wir haben Lebensrealitäten angesprochen, wünsche ich mir das... jeder ein bisschen in sein Umfeld guckt, in seine Bezüge guckt.
00:41:27: und für Kinder und Jugendliche wünsche ich mir, dass sie gesehen sind.
00:41:30: Dass sie gehört sind und das ihnen geholfen wird wo sie Hilfe brauchen weil mich obwohl ich mich vorbereiten konnte auf diese Folge.
00:41:36: dieses Gespräch ehrlich gesagt ist schon auch noch mal auf einer anderen Ebene bewegt hat Und ich wünschte Kindern und Jugendlichen, dass Sie gesehen werden.
00:41:44: Danke
00:41:44: kann ich mich einfach nur einschließen.
00:41:46: danke Alex und danke übrigens auch Für alle letzten Folgen kann man ja kurz vor den Sommerferien auch mal sagen.
00:41:53: Ich habe mir sehr, sehr viel Freude gemacht und ich freue mich auf alles was noch kommt.
00:41:58: Gute Erholung dir!
00:41:59: Danke dir auch!
00:42:00: Ich kann das Kompliment nur zurückgeben und freue mich und da den kleinen Spoiler auf dem dritten oder neunten wenn wir uns wieder hören.
00:42:08: Bis dahin schöne Zeit!
00:42:10: Tschüss!
00:42:30: und Alexandra Foss.
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